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Finanzierung künstlicher Befruchtung

Deutschland - Zuschüsse - Versicherung

Immer mehr Paare mit unerfülltem Kinderwunsch greifen auf die Möglichkeit der künstlichen Befruchtung zurück, wenn sie es ohne Hilfe nicht schaffen und nicht adoptieren wollen. Die künstliche Befruchtung an sich ist jedoch kein billiges Unterfangen. Paare, die sich für diesen Schritt entscheiden, können nicht darauf hoffen, dass ihnen ihre Krankenversicherung die vollen Kosten erstattet. Dies ist nur dann möglich, wenn der „Verursacher“ der Kinderlosigkeit privat versichert ist. Die Privatversicherung übernimmt in einem solchen Fall die vollen Kosten für die medizinischen Maßnahmen zur Herbeiführung der Schwangerschaft, zu denen unter anderem Insemination oder In-vitro Fertilisation mit Embryotransfer gehören.

Wer nicht privat versichert ist, hat es hingegen schon nicht ganz so leicht. Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 27. Januar 2009 ist es verfassungsgemäß, dass die gesetzlichen Krankenkassen nur einen Kostenzuschuss von 50 Prozent an das Paar geben, das sich zu einer künstlichen Befruchtung entschließt. Immerhin stimmte aber der Bundesrat im März 2012 einem Gesetzesentwurf einiger Bundesländer zu, der vorsieht, dass der Bund einen Zuschuss von 25 Prozent auf die Kosten leistet. Somit würde der zu tragende Kostenanteil für das Paar nur noch bei 25 Prozent liegen, was eine sehr große finanzielle Entlastung bedeuten würde.

Dafür, dass Paare einen Zuschuss von 50 Prozent von ihrer Krankenversicherung erhalten, müssen allerdings noch bestimmte Kriterien erfüllt werden. So muss das Paar verheiratet sein. Es ist jedoch auch empfängnisunfähigen und unverheirateten Frauen erlaubt, den Beitrag einzufordern. Hinzu kommt, dass die Frau ihr 40. und der Mann sein 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben darf. Das 25. Lebensjahr hingegen muss vollendet worden sein. Dies soll dazu beitragen, dass sich Paare noch nicht zu früh für einen solchen Schritt entschließen. Die Altersgrenze nach oben wurde gesetzt, da ab diesem Alter die Erfolgschancen nur sehr gering sind. Wenn es sich um eine donogene Insemination handelt, also wenn ein fremder Samenspender als Vater genommen wird, wird dies von keiner Krankenkasse unterstützt. Quelle: Statista